Mandoline stimmen

G3-D4-A4-E5 Tuning

E5
A4
D4
G3

 

 

Mandoline Saiten und stimmen

Vierchörige Mandolinen

Die meisten Mandoline haben vier in Quinten gestimmte Saitenpaare. Diese Saitenpaare nennt man auch Chöre. Die gebräuchlichste Mandolinenart ist die Sopranmandoline, die wie  eine Violine in G–D–A–E gestimmt wird. Eine andere vierchörige Mandolinenart ist die Mandola, die in der Tenorlage gestimmt wird. Daneben gibt es noch die Piccolo-Mandoline, die Alt-Mandoline, die Mandoloncello und den Tremolobass.

Fünf- und sechschörige Mandolinen

Die Barock-Mandoline gilt als die Ursprungsform der Mandoline und ist ein vier- bis sechschöriges Instrument. Ihre Bauweise erinnert stark an die Form einer Laute. Sie wird in Terzen und Quarten gestimmt.

Die Mandoline

Die Mandoline ist ein klassisches Zupfinstrument aus der Familie der Lauteninstrumente. Sie ist als folkloristisches Instrument beliebt und wird auch gerne im Orchester als Zupfinstrument verwendet. Sie ist europäischer Herkunft und seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Als “Mailänder-Mandoline” wurde sie im 17. Jahrhundert in Italien gebaut und bevorzugt gespielt, kam dann um 1750 nach Paris und wurde dann später auch in Österreich als Zupfinstrument eingeführt und gespielt. Mozart komponierte einige Stücke für dieses Instrument.